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Die Branche ist im Freistaat breit aufgestellt, wird vielfältig gefördert und punktet mit ihrer hohen Innovationskraft und guten Beschäftigungs- und Entwicklungspotenzialen. 

Ein wichtiger Schritt zu ihrer weiteren Stärkung erfolgte Mitte 2017 mit der Einrichtung der Initiative „Kreatives Sachsen“. Das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft, anschubfinanziert durch Mittel des Freistaates Sachsen, dient seitdem als zentrale Anlaufstelle für alle Akteure der Kultur- und Kreativbranche. 

Kultur ist schon immer ein Gradmesser gesellschaftlicher Veränderungen gewesen. So war auch die Kreativbranche in Sachsen in den vergangenen Jahrzehnten nicht gefeit vor degressiven Entwicklungen durch die veränderten Mediennutzungsgewohnheiten im Buch- und Pressemarkt. Dem stehen aber enorme Wachstumspotenziale durch digitale Anwendungen in anderen Bereichen gegenüber. 

Die Kreativbranche in Sachsen blickt alles in allem optimistisch in die Zukunft – die stark von der Digitalisierung beeinflusst sein wird.

Sachsens Kreative: vielfältig und profitabel

Die sächsische Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsens hat die größte Wirtschaftskraft der ostdeutschen Flächenländer und liegt im Bundesvergleich im Mittelfeld. Im Jahr 2015 sorgte diese Branche für 2,4 Prozent des Umsatzes der Gesamtwirtschaft des Freistaats. Jedes sächsische Kultur- und Kreativunternehmen erwirtschaftet rund 331.000 Euro Umsatz jährlich, die Zahl der Unternehmen ist deutlich gestiegen.

Die sächsische Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsens hat die größte Wirtschaftskraft der ostdeutschen Flächenländer und liegt im Bundesvergleich im Mittelfeld. Im Jahr 2015 sorgte diese Branche für 2,4 Prozent des Umsatzes der Gesamtwirtschaft des Freistaats. Jedes sächsische Kultur- und Kreativunternehmen erwirtschaftet rund 331.000 Euro Umsatz jährlich, die Zahl der Unternehmen ist deutlich gestiegen.

Besonders dynamisch entwickeln sich die urbanen Kulturräume Chemnitz, Leipzig und Dresden. Aber auch im Umland der sächsischen Metropolen profitiert die Kulturwirtschaft von der positiven Entwicklung. Die verschiedenen Kulturräume Sachsens weisen dabei deutlich unterschiedliche Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft mit marktprägenden Profilen auf. Während etwa der Kulturraum Vogtland/Zwickau das Zentrum der Musikinstrumentenproduktion ist, genießt der Kulturraum Erzgebirge/Mittelsachsen einen überregionalen Ruf als Standort für das Kunsthandwerk, speziell das Holzhandwerk. 

Der Kulturraum Meißen/Sächsische Schweiz/Osterzgebirge gilt als das sächsische Zentrum der Uhren- und Porzellanherstellung, in Leipzig dominieren dagegen die Teilmärkte Design, Software/Games und der Werbemarkt. Daneben ist hier der Buchmarkt prägend. In Dresden sind die Architekturbranche und die Software-/Games-Industrie überproportional stark vertreten, und in Chemnitz sowie im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien zeigen sich wieder andere Spezialisierungsansätze.

Gefördert werden die zwölf Teilbranchen der sächsischen Kultur- und Kreativwirtschaft seit 2015 durch den Landesverband für die Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V. Dabei engagieren sich drei Unterverbände für Chemnitz, Dresden und Leipzig für eine größere Sichtbarkeit und Vernetzung der einzelnen Branchen, vernetzen Akteure und leisten ihren Mitgliedern konkrete Unterstützung.

 

Der Wachstumskurs der Kultur- und Kreativwirtschaft ist unübersehbar.

Sächsisches Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft: aus der Branche, für die Branche

„Kreatives Sachsen“, das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft, ist die erste Fördereinrichtung in Deutschland, die von ihren eigenen Akteuren getragen wird. Drei Standorte in Chemnitz, Dresden und Leipzig dienen als zentrale Anlaufstelle. Von hier aus arbeiten die sieben Mitarbeiterinnen mit Kulturschaffenden und Kreativen in ganz Sachsen, Akteuren aus Wirtschaft, Bildung und Politik zusammen. 

Wettbewerb: So geht sächsisch

Sachsens Tourismusbranche will noch innovativer werden und besser mit anderen Branchen zusammenarbeiten. Mit dem Ideenwettbewerb „So geht sächsisch“ erhalten Visionäre und kluge Köpfe die Chance, in Workshops gemeinsam mit Expertinnen der Kultur- und Kreativwirtschaft ihre ganz besondere Idee für den Tourismus in ihrer Region zu entwickeln. Mit dem Preisgeld von 10.000 Euro können die Gewinnerinnen ihre Idee realisieren und dürfen diese 2021 auf der weltgrößten Touristikmesse ITB in Berlin präsentieren. 

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