Lebenslanges Lernen gehört zum heutigen Arbeitsleben dazu. Mit Schulbank drücken hat das jedoch weniger zu tun – es ist vielmehr eine Chance.

Eine Chance, die eigene Persönlichkeit und Talente weiter zu entwickeln und dadurch das persönliche Glück in die Hand zu nehmen. Davon profitiert auch Sachsens Wirtschaft. Das Land Sachsen bietet für die berufliche Weiterbildung zahlreiche Fördermöglichkeiten und Unterstützungen an. Die heutige Arbeitswelt unterliegt einem rasanten Wandel. Sie bringt zwar mehr Annehmlichkeiten und Aufstiegschancen mit sich - doch sie wird auch komplexer. Mehr Aufgaben müssen in kürzerer Zeit erledigt werden, die Selbstverantwortung des Einzelnen steigt und mit ihr die persönlichen Anforderungen. Um berufliche Weiterbildung kommt niemand mehr herum. Der Freistaat Sachsen unterstützt Unternehmen, Beschäftigte und Auszubildende mit diversen Förderinstrumenten.

Berufliche Weiterbildung Sachsen (ReactEU) – individuell berufsbezogene Weiterbildung

Sachsen bietet im Rahmen der europäischen Initiative „Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas“ (ReactEU) eine Weiterbildungsförderung für Einzelpersonen an. Diese individuelle Förderung soll Fachkräften helfen, sich weiterzuentwickeln und neue Ziele zu setzen. Dazu zählt auch eine Weiterbildung, um die eigenen Beschäftigungschancen zu steigern. 
Mehr Informationen zur individuell berufsbezogenen Weiterbildung finden Sie unter www.sab.sachsen.de/individuell-berufsbezogene-weiterbildung

Berufliche Weiterbildung Sachsen (ReactEU) – betriebliche Weiterbildung

Die Europäische Union und der Freistaat Sachsen unterstützen betriebliche Weiterbildungen im Rahmen der Initiative „Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas“ (ReactEU). Davon profitieren Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen. Besonderer Fokus liegt dabei auf Weiterbildungen, die dem Aufbau fachlicher und überfachlicher Kompetenzen und Qualifikationen dienen. Auch die Beschäftigungschancen insbesondere im Hinblick auf krisenbedingte sowie strukturelle, ökologische und digitale Veränderungen sollen gesteigert werden.
Mehr Informationen zum Angebot finden Sie unter www.sab.sachsen.de/betriebliche-weiterbildung

Zusatzqualifikationen

Der Freistaat Sachsen und die EU fördern im Rahmen der Erstausbildung die Weiterbildungen, die nicht in der Ausbildungsordnung oder den Lehrplänen einer Berufsausbildung festgelegt sind. Gleich, wo eine Ausbildung absolviert wird – in Industrie und Handel, Handwerk oder in der Land-, Forst- und Hauswirtschaft – mit einer geförderten Zusatzqualifikation können die Auszubildenden zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, welche die Notwendigkeiten des Arbeitsmarktes mit den persönlichen Interessen verknüpfen und ihre Chancen auf einen interessanten und qualifizierten Arbeitsplatz erhöhen. 
Mehr Informationen zum Programm finden Sie unter www.sab.sachsen.de/zusatzqualifikation

"Durch die Förderung des Freistaats Sachsen und der EU können wir unseren Azubis Zusatzqualifikationen anbieten, die nicht nur für unsere tägliche Arbeit wichtig sind, sondern auch für die berufliche Laufbahn unserer Auszubildenden. Die Fördermittel helfen uns enorm, um dieses Level einer weiterführenden Ausbildung anbieten zu können."

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Aufstiegs-BAföG

Mit sogenannten „Aufstiegsfortbildungen“ steigen die Chancen auf ein höheres Gehalt, eine fachliche Karriere und eine Führungsposition deutlich. Typische Aufstiegsfortbildungen sind etwa Meister- und Fachwirtkurse oder Fortbildungen zum Techniker oder Erzieher. Es gibt mehr als 700 weitere gleichwertige und damit mit AFBG förderfähige Fortbildungen. Teilnehmer erhalten einen Zuschuss zu ihren Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie zu den Kosten für das Meisterstück, ganz unabhängig ihrer Vermögenssituation. Bei Vollzeitmaßnahmen kann man zusätzlich von einem Beitrag zum Lebensunterhalt profitieren.

www.sab.sachsen.de/afbg

Meisterbonus

Wer erfolgreich eine Aufstiegsfortbildung zum Handwerksmeister, Industriemeister oder Fachmeister in Sachsen absolviert hat, der kann sich über einen Bonus von 1.000 Euro freuen. Beantragt wird er bei der IHK, HWK oder einer antragsberechtigten Einrichtung.

www.sab.sachsen.de/meisterbonus